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Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell zu Besuch bei Albert Rupprecht in Berlin
Im Gespräch wird klar: Wir brauchen eine mutige Forscherkultur für die Nobelpreisträger von morgen

Hierzu der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Albert Rupprecht, MdB:

„Für mich verdeutlicht das persönliche Beispiel von Stefan Hell, was wir für herausragende wissenschaftliche Leistungen brauchen: Pionierforschergeist. Mut zum Risiko, um auch vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen, aber vor allem junge Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen.

Wir brauchen ein auf Exzellenz ausgerichtetes Wissenschaftssystem, das gerade auch neuen und ungewöhnlichen Ideen Chancen gibt. Aber wir müssen auch einen Wandel in unserer Denkkultur schaffen: Mit Abstand die meisten aller angefangenen Forschungen werden scheitern – und sind trotzdem umso wichtiger, weil sie den Kern des Forscher-und Erfindergeistes ausmachen. Hier müssen wir Forschern die nötigen Sicherheiten schaffen.

Das Gespräch mit Prof. Hell hat mich darin bestärkt, mich auch weiterhin für die bestmöglichen Forschungsbedingungen in Deutschland einzusetzen. Wir müssen um jeden jungen Forscher kämpfen, denn nicht zuletzt ist unsere Wirtschaft angewiesen auf neue Ideen und kluge Köpfe.“

Zum Hintergrund:
Auf Einladung des Vorsitzenden Albert Rupprecht ist heute der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell Gast in der Arbeitsgruppensitzung für Bildung und Forschung der CSU/CSU-Fraktion gewesen. An der Sitzung nehmen auch der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka teil. Am 8. Oktober 2014 wurde Prof. Dr. Stefan Hell zusammen mit Eric Betzig und William Moerner für seine Arbeiten zur Entwicklung superauflösender Fluoreszenzmikroskopie mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Mit seiner bahnbrechenden Forschungsarbeit hat Stefan Hell die Lichtmikroskopie revolutioniert und so der biologischen und medizinischen Grundlagenforschung völlig neue Dimensionen erschlossen. Dank der von ihm entwickelten Technik ist es nun möglich, molekulare Prozesse in Echtzeit zu verfolgen. Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Krebs können so besser verstanden werden.




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